Glauben Sie auch, dass Pferde gefährlich sind?

Veröffentlicht am 15. April 2026 um 13:52

In den sozialen Medien lassen sich seit kurzem vermehrt Beiträge finden, in denen die Beitragsstellerinnen und Beitragssteller die kritisierte Gewalt gegen das Pferd mit verschiedenen psychologischen Tricks zu legitimieren suchen.


Pferde sind keine großen, gefährlichen Monster!

Da wird zum Beispiel damit gedroht, man würde zukünftig keine Korrekturpferde mehr annehmen, weil man bei der Korrektur als gewalttätig gegen das Pferd bezeichnet werden könnte.  Dabei müssen Sie sich das jetzt nicht so vorstellen, dass das alles Pferde sind, die ihre Reiterinnen oder Reiter gebissen, geschlagen oder ihnen sonst irgendein Leid zugefügt hätten. Nein, es sind ganz einfach Pferde, die entweder fachlich falsch geritten wurden und nun durch fachlich korrektes Reiten wieder zu angenehmen Reitpferden gemacht werden sollen, oder aber, und hier wird es pikant, Pferde, die vom System Gewalt gegen das Pferd im Reitsport auf verschiedene Weise kapituliert haben. Die einen widersetzen sich der Gewalt und gelten nun als Problempferd, die anderen haben resigniert und sind deshalb nicht mehr im Turnieralltag gut genug. Es handelt sich also mitnichten um Monster, die nun mit Gewalt auf den rechten Weg gebracht werden müssen, sondern in der Regel um Opfer des gewaltvollen Reitsport-Systems selbst!
Nun aber will man Ihnen erklären, dass es notwendig ist, grob mit diesen Pferden umzugehen, sei es im Maul, durch harte, schmerzhafte Einwirkung oder durch den massiven Einsatz von Sporen, oder durch was für Werkzeuge auch immer. Das alles aber hat ja erst zu der großen, breit gestreuten Kritik am Reitsport geführt und soll nun legitimiert werden.
Dient das dem Wohl des Pferdes?

Man will Ihnen einreden, dass Sie keine Ahnung haben!

Sie, die Sie vielleicht selber keine S-Dressur oder ein S-Springen (höchste Klassen der Reitturniere) reiten, oder noch schlimmer, womöglich gar nicht reiten, Ihnen soll nun abgesprochen werden, sich dazu zu äußern. Sie würden einfach nicht verstehen, warum diese Gewalt notwendig ist. Man begegnet Ihnen mit einer gewissen Arroganz und bewirft sie mit Fachbegriffen oder angeblichen Fachbegriffen, um seine eigene, unanfechtbare Kompetenz zu beweisen und Sie zum Schweigen zu bringen.
Und da stehen Sie nun, fühlen genau, dass das so nicht richtig sein kann, kommen aber gegen diese geballte Flut von Scheinkompetenz einfach nicht an.
Mit mir haben Sie eine kompetente Fachfrau gefunden, die das System von innen kennt, es verlassen hat und die es nun auf einen neuen Weg bringen möchte.

Diese Experten zeichnen ein Bild vom großen, gefährlichen Tier Pferd. Das zieht, denn ein Pferd ist groß, stark und wenn es wollte, könnte es uns umbringen. Dass es das aber genau nicht tut, liegt in seiner biologischen Besonderheit. Wer jahrzehntelang, so wie ich, mit Pferden, auch gefährlich GEWORDENEN (durch Menschenhand) gearbeitet hat, der weiß, wie empfindsam, sanft und kooperativ dieses große Tier in Wirklichkeit ist.
Also lassen Sie sich bitte nicht hineinziehen, in eine gefährliche, dunkle Irrealität vom gefährlichen Pferd. Natürlich muss man lernen, mit so einem Tier korrekt umzugehen, denn Unfälle mit Pferden geschehen so oft durch falschen Umgang, aber das Pferd ist kein Monster, dem man zeigen muss, wo der Hammer hängt. 
Denn: Es dient nicht dem Wohl des Pferdes!

 

Glauben Sie der Wissenschaft, nicht denen, die so tun, als ob…

In letzter Zeit versuchen Verbände, bestimmte Reiterinnen und Reiter, Züchterinnen und Züchter, kurzum, alle, die mit den Pferden gutes Geld verdienen, eine PR-Kampagne zu fahren, die man so noch nicht erlebt hat. Aber statt wie früher mit Pressemitteilungen zu arbeiten, gehen die Verbündeten ins Internet, zu Facebook, Instagram und TikTok, um den Status Quo irgendwie vor dem Kollaps, den ich in meinem neuen Buch faktisch beweise, zu bewahren. Das tun sie gern mit scheinwissenschaftlichen Argumenten, dabei hat die Wissenschaft schon lange in Studien erwiesen, wie sehr die Pferde im modernen Reitsport leiden.

Meine Bitte, weil Pferde keine Stimme haben:
Bleiben Sie kritisch! Glauben Sie nicht einfach, was Ihnen da von Bereitern, Vereinen, Züchtern erzählt wird. Hinterfragen Sie es kritisch.


Auf meiner Homepage gehe ich neue Wege zu einem pferdefreundlichen Leben.
Ich lade Sie herzlich ein, diesen neuen Weg mit mir zu gehen:


https://www.regina-rheinwald-das-pferde-atelier-fuer-wort-und-bild.com/

Regina Rheinwald blickt auf eine jahrzehntelange Erfahrung im Pferdesport zurück.

Als ehemalige Reiterin, Turnierreiterin, Inhaberin einer Reitschule, die Mitglied im

Landesverband der Reit- und Fahrvereine war, kennt sie die Strukturen des Systems

von innen. Ihre fundierte Expertise wird durch ein Studium der Ethologie des Pferdes

an einer Schweizer Privatakademie, ihrer Arbeit als Verhaltenstherapeutin für Pferde,

sowie als Autorin von Büchern und Fachartikeln ergänzt.


2015 erschütterte sie die Pferdewelt mit ihrem investigativen Buch,

das die Gewalt im Reitsport erst einmal bewies.


In ihrem aktuellen Buchprojekt „Systemkollaps! Vom System Gewalt gegen das Pferd

im Reitsport zur wirklichen Partnerschaft!“ analysiert sie das gesamte System, das

diese Gewalt möglich macht, stützt und aufrechterhält. Aber sie bleibt dort nicht stehen,

sondern wird im Herbst ein neues System vorstellen, das vom Stall über das 
Freizeitreiten 
bis hin zu großen Turnieren anwendbar sein wird.

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